Gefahrstoffsanierung Sockelflugzeug

Die mobile Laserreinigung ist für einen sicheren Abtrag von Gefahrstoffen bestens geeignet, da Sie giftige Bestandteile von Lacken beseitigen kann ohne dass ein zweiter Reinigungsschritt notwendig wäre.

„Das ist ja Wahnsinn, das geht ja bis auf’s blanke Metall runter!“ kommentiert Oberstleutnant Ulrich Metternich, Leiter der Militärgeschichtlichen Sammlung des Taktischen Luftwaffengeschwaders 31 Boelcke in Nörvenich, den Laserreinigungsprozess.

Im Rahmen einer Restaurierungsmaßnahme eines Sockelflugzeuges der militärgeschichtlichen Sammlung des Eurofighter-Luftwaffenstützpunktes war eines unserer Laserteams bei der Luftwaffe im Einsatz. Der historische F-84F Thunderstreak Jagdbomber sollte von einer giftigen Zinkchromat-Grundierung befreit werden um anschließend mit neuem Anstrich im frischen Gewand zu glänzen.

Zinkchromat wurde und wird teilweise immer noch aufgrund seiner hervorragenden Korrosionsschutzeigenschaften insbesondere in der Luft- und Raumfahrt als Grundierung eingesetzt, ist allerdings ein krebserregendes Umweltgift, welches auf Grund von Umweltauflagen nicht länger freigesetzt werden darf.

Als Alternative zu Beiz- oder Strahlverfahren bietet sich die Laserreinigung als Sanierungsverfahren an, da eine recht zügige und sichere Bearbeitung ohne jegliche Kontamination der Umgebung und Gefährdung der tätigen Laserspezialisten möglich ist, da die Emissionen direkt am Entstehungsort erfasst werden. Ein Großteil des giftigen Chromats wird innerhalb des Laserplasmas durch Reduktion sogar in ungefährlicheres Chrom-III umgewandelt[1] – etwas, dass kein anderes Dekontaminationsverfahren leistet.

Als Komplettdienstleister kümmern wir uns um alle sicherheitsrelevanten Eckpunkte, passen die Lasersysteme auf die jeweilige Anwendung an und kümmern uns um die anschließende Entsorgung der anfallenden Gefahrstoffe.

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[1] Büchter, E., Journal für Oberflächentechnik, 48(8), 52-53, 2008.